Restrukturierung

Alle Formen von Veränderungsprozessen in Organisationen, bei der bestehende Strukturen und Routinen in Frage gestellt oder verändert werden fallen unter den Begriff „Restrukturierung“. Typische Formen betreffen zum Beispiel Standortverlagerungen, Abwanderungen, Ausgliederung von einzelnen Funktionseinheiten, Konkurs, Betriebsstilllegungen, Fusionen, Firmenübernahmen sowie interne Restrukturierungen.

Die Illustration zeigt einen Mann auf einer Eisscholle. Neben ihm stehen ein geschlossener und ein offener Karton. +
Quelle: Birte Cordes/GDA Psyche


Unternehmen und Organisationen stehen aufgrund von wirtschaftlichen Zwängen, veränderten Arbeits- und Wirtschaftsformen, aber auch aufgrund von politischen oder strategischen Entscheidungen, zunehmend unter Veränderungsdruck. Die Veränderungen von Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen gehen mit umfassenden organisationalen Veränderungen sowie vielfach mit Personalabbau einher. Befragungen  zeigen, dass diese Umstrukturierungsmaßnahmen einen bedeutsamen psychischen Belastungsfaktor für die Beschäftigten darstellen.

Handlungsmöglichkeiten:
Das können Sie konkret tun

Menschen in Veränderungsprozessen nehmen diese häufig als existenzbedrohende Krise wahr, bei der sowohl die momentanen Arbeitsbedingungen, sozialen Beziehungen als auch die finanzielle Existenz gefährdet sind und sich negativ auf die Gesundheit auswirken können. Dieses Risiko kann u.a. durch

  • eine beteiligungsorientierte Organisationskultur,
  • faire Entscheidungsprozesse,
  • transparente Informationskultur und
  • eine frühzeitige Einbindung der Beschäftigten gemildert werden.