Über uns

Stress, Burn Out, Depressionen: Der Anstieg von Arbeitsunfähigkeitstagen und Frühverrentungen, die auf psychische Belastungen zurückzuführen sind, ist alarmierend. Hinzu kommt, dass es vielerorts an dem Wissen um die richtigen Präventionsmöglichkeiten fehlt.

Eine Zeichung eines Mannes, der mit vielen bunten Bällen jongliert unter der Lupe +
Quelle: Birte Cordes/GDA Psyche


Hier setzt das GDA-Arbeitsprogramm Psyche an. Ziel ist es, die betrieblichen Akteure umfassend zu informieren und zu qualifizieren, darunter Unternehmer, Führungskräfte, Personalvertretungen sowie Verantwortliche für den Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Informationen zum Arbeitsprogramm Psyche

Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingten psychischen Belastungen

Um Gesundheitsstörungen und psychische Erkrankungen im Betrieb zu vermeiden, wird das Arbeitsprogramm Psyche die Unternehmen bei der Gestaltung ihrer Arbeitsbedingungen unterstützen. Hierzu werden flächendeckende Angebote und Instrumente entwickelt, die Betrieben und Beschäftigten ein frühzeitiges Erkennen von psychischen Risikofaktoren leichter machen sollen. Dabei setzt das Arbeitsprogramm Psyche folgende Schwerpunkte:


Hilfen für Betriebe

  • praxisgerechte Unterstützungsangebote für Betriebe und Beschäftigte zur menschengerechten Arbeitsgestaltung
  • Hilfestellungen zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung bei psychischen Belastungen
  • Verbreitung guter Praxisbeispiele
Die Illustration zeigt sechs Menschen, die gemeinsam an einem Strang ziehen. +
Quelle: Birte Cordes/GDA Psyche


Information, Motivation und Qualifikation

  • Erarbeitung von Fachinformationen und Schulungsangeboten für Führungskräfte, Beschäftigte und Betriebsärzte sowie Fachkräfte für Arbeitssicherheit
  • Qualifizierung der Beauftragten für den Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Prävention von Gesundheitsrisiken durch psychische Belastungen im Betrieb


Überwachung und Beratung

  • bei der Einbeziehung der psychischen Belastungen in die betriebliche Gefährdungsbeurteilung
  • bei der gesundheitsförderlichen Gestaltung der Arbeitszeit
  • bei der Prävention an Arbeitsplätzen mit dem Risiko von traumatischen Ereignissen, Gewalt sowie Umgang mit schwierigem Klientel