Aktualisierte Hilfestellung
zur Gefährdungsbeurteilung

Ausgabejahr 2016
Datum 26.01.2016

Neue erweiterte Auflage der "Empfehlungen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen" erschienen

Ab sofort ist eine aktualisierte und erweiterte Fassung der Broschüre "Empfehlungen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung" erhältlich. Sie wurde erweitert um zwei Anlagen, die bei der Auswahl von Instrumenten und Verfahren helfen sollen.

"Das Angebot an Instrumenten und Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ist groß und vielfältig", erklärt Dr. David Beck von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). "Für Betriebe kommt es darauf an, Instrumente zu wählen, die zu ihren Gegebenheiten und Bedürfnissen passen. So können psychische Belastungen zum Beispiel anhand von Analyseworkshops, Beobachtungsinterviews oder Mitarbeiterbefragungen erfasst und beurteilt werden. Mit Darstellungen von Stärken und Grenzen dieser Vorgehensweisen und Prüffragen für die Instrumentenwahl möchten wir Betrieben hierbei Orientierung und Hilfestellung geben."

Die Broschüre beinhaltet zudem Qualitätsgrundsätze für die Erstellung von Instrumenten und Verfahren, auf die sich die Träger der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) mit Vertretern von Gewerkschaften und Arbeitsgeberverbänden im Rahmen des Arbeitsprogramms Psyche verständigt haben.   

Hohe Nachfrage

Wie wichtig die Hilfestellung für Betriebe ist, zeigt die große Nachfrage der Broschüre. So wurden bislang rund 80.000 gedruckte Exemplare von Unfallversicherungsträgern, den Ländern, Sozialpartnern und Betrieben in Deutschland abgerufen. Zusätzlich zählte das Arbeitsprogramm über 6.000 Downloads der Broschüre von ihrer Internetseite www.gda-psyche.de.

Grundsätzlich empfiehlt es sich für Betriebe, die Beratung und Unterstützung ihrer Unfallversicherungsträger oder der zuständigen Arbeitsschutzbehörde in Anspruch zu nehmen. Auch Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften bieten ihren Mitgliedern Informationen und Beratung zum Thema an.

Die aktualisierten und erweiterten "Empfehlungen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen" können hier kostenfrei heruntergeladen werden.

Pressekontakt:
Natalie Peine
Telefon: 0611/9030-328
E-Mail: presse@gda-psyche.de