Neue Interviewserie

Vielfältige Akteure im Arbeitsschutz schildern ihre Sicht auf psychische Belastungen bei der Arbeit

Ausgabejahr 2017
Datum 27.03.2017

Geschäftsführerin, Präventionsexperte der gesetzlichen Unfallversicherung, Vorstandsmitglied, Betriebsärztin oder Professorin – all diese Personen haben unterschiedliche Perspektiven auf arbeitsbedingte psychische Belastungen. Durchweg beschäftigen sie sich mit der Frage, ob und inwiefern diese ein Thema in Betrieben und Institutionen sind, wo es besonders großen Handlungsbedarf gibt, wie Veränderungen angestoßen werden können oder vor welchen Schwierigkeiten die betriebliche Praxis steht. In der Interviewserie sprechen mehr als 19 Interviewpartnerinnen und -partner aus verschiedenen Fach- und Arbeitsbereichen über ihre persönliche Sicht und ihr Vorgehen.

Die Antworten der Interviewten geben vielfältige Impulse und Anregungen zur Reduzierung der arbeitsbedingten psychischen Belastungen und möchten Leserinnen und Leser dazu motivieren, ebenfalls aktiv zu werden. Ab sofort werden sie wöchentlich unter Stimmen aus der Praxis veröffentlicht.

Auftakt der Serie ist Professorin Dr. Antje Ducki von der Beuth Hochschule für Technik in Berlin. Sie betont den Stellenwert der Arbeitszeit als wichtige Ressource, mit der bewusst umgegangen werden muss. Darauf folgt ein Interview mit Herrn Benning, leitender Sicherheitsingenieur der Berliner Stadtreinigung.

Das Arbeitsprogramm Psyche

Das Arbeitsprogramm "Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingten psychischen Belastungen"– kurz "Arbeitsprogramm Psyche" – ist eines von drei aktuellen Arbeitsprogrammen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA). Ziel ist es, bis zum Jahr 2018 die betrieblichen Akteurinnen und Akteure umfassend zum Thema psychische Belastungen bei der Arbeit zu informieren und zu qualifizieren.

Weitere Informationen: www.gda-psyche.de

Pressekontakt:
Natalie Peine
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